Home is where your heart is

24Aug2014

...ankommen. In Deutschland. Zweieinhalb Wochen Italien als Abschluss. Freude auf zu Hause. Freude auf Familie und Freunde. Freude auf das, was da kommt. Gedanken verarbeiten. Das Reisen sacken lassen. Zur Ruhe kommen. Offen für neue Dinge, die da kommen...

Ja, nun ist unsere Reise und somit auch dieser Blog und Reisebericht beendet. Einen weitreichenden Abschlussbericht ersparen wir uns hier, denn den einen oder anderen haben wir ja bereits wieder gesehen oder werden wir in nächster Zeit sehen und der obligatorische Reisebericht folgt dann persönlich :)

Vielen vielen Dank natürlich auch für die zahlreichen Kommentare. Es war schön, dass viele Freunde und Bekannte unsere Reise begleitet haben – so waren wir nie ganz alleine ;) Besonders Opas Kommentare, über die sich nicht nur wir, sondern auch die Leser gefreut haben ;)

Ein besonderer Dank gilt auch noch unseren Freunden auf dem Weg, die uns ein Bett und ihre Gesellschaft zur Verfügung gestellt haben.

Wir sagen danke an: May & Robert & Kinder (Berowra, Australien), Alice & George (Perth, Peppermint Grove, Australien), Chanelle (Melbourne, Australien), Jill & Fabien (Neukaledonien), Kim & Jamie; Judith (Auckland, Neuseeland), Ela & Kinder (Vancouver Island, Kanada) und Marie & Thomas (Montreal, Kanada)

...and we love Maite and Jonas!...auch wenn ihr kein Bett für uns hattet, aber dafür Zeit und Platz in euren Herzen<3...und den Waschmaschinentrick.

 

To our lovely friends on our way: thank you so much for giving us a bed and your hospitality:

May & Robert & kids (Berowra, Australia), Alice & George (Perth, Peppermint Grove, Australia), Jill & Fabien (New Caledonia), Chanelle (Melbourne, Australia), Kim & Jamie; Judith (Auckland, New Zealand), Ela & kids (Vancouver Island, Canada) und Marie & Thomas (Montreal, Canada)

You are more than welcome to our place whenever you like!

 

 

Achja, der Trick ist: man muss es einfach machen ;)

 

Tjorven und Henning

Rom

10Aug2014

Europe - the final Countdown

07Aug2014

Die Sonne ballert und es sind 35°C. Pack die Badehose ein, es geht ins Schwimmbad. In der Nähe soll es ein kostenloses Freibad geben. Als wir nach einem 20 minütigem Fußmarsch ankommen, ist die „Freibadromantik“ dahin – ein einziges rechteckiges Becken mit ca. einer Person pro Quadratmeter Wasserfläche. So etwas haben wir bisher nur auf Bildern aus China gesehen. Egal. Thomas und Henning gehen trotzdem rein. Für fünf Minuten. Es macht einfach keinen Spaß und so ziehen wir wieder von dannen.

Der Tag plätschert so dahin und irgendwie ist die Luft raus. Wir essen noch etwas zusammen, packen unsere sieben Sachen und werden von unseren beiden Freunden rechtzeitig zu Flughafen gefahren.

Nun sitzen wir hier am Flughafen und sind erledigt. Jetzt heißt es noch vier Stunden bis zum Abflug warten. Ja, wir sind wirklich sehr rechtzeitig hier. Der Flieger geht zum Glück um 22:00 Uhr und so erhoffen wir uns eine erholsame Nacht zum Schlafen...und zum Verarbeiten der Erlebnisse der letzten Tage, Wochen und Monate... Lange bleibt uns jedoch nicht, bald sind wir zurück in Europa, in acht Stunden landen wir in Rom...

 

Hamburg oder Paris

06Aug2014

Heute sind wir auf uns allein gestellt. Marie und Thomas müssen zur Arbeit und wir machen uns auf den Weg, zu Fuß die Umgebung zu erkunden.

Man erkennt die europäischen Einflüsse und wenn man es nicht wüsste, könnte man auch in Hamburg oder Paris sein. Wir schlendern Stunden durch die Straßen und haben uns vorgenommen, nichts großartiges zu machen – einfach nur etwas entspannen und nicht immer hin und her hetzen. Die letzten Wochen müssen halt auch erst einmal wieder verarbeitet werden.

Abends genehmigen wir uns ein paar leckere Cocktails, die kann man auch immer verarbeiten...

 

Garten in der Stadt französische Blumenkästen Downtown

Grün, grün, grün

05Aug2014

Marie und Thomas können uns von unserer „Bleibe für eine Nacht“ abholen. Hört sich gut an, denn mit all dem angesammelten Gepäck macht das Zufußgehen mittlerweile keinen Spaß mehr.

Am Nachmittag ist es dann endlich soweit – sie sind da und empfangen uns herzlich. Alle freuen sich. Da lernt man wildfremde Menschen am anderen Ende der Welt kennen und macht dann ein Treffen wieder am anderen Ende der Welt ab... und es klappt. Verrückt.

Ihre Wohnung liegt in einem schönen ruhigen und grünem Stadtteil. Wirklich alles ist hier grün. Es gefällt uns sofort. Wir verbringen den Tag gemütlich in der Wohnung und auf dem Balkon und kochen abends gemeinsam. „Ankommen“ heißt das Zauberwort...

Wohnung im Grünen

Auf nach "Frankreich"

04Aug2014

Der Wecker ist auf 5:00 Uhr gestellt, damit wir noch schnell mit Hennings Schwester Carola skypen können, die heute nämlich Geburtstag hat. Happy Birthday!!

Dann geht es mit Sack und Pack mit dem Shuttle-Bus zum Flughafen und dann auf in den Osten Kanadas, nach Montreal.

In Australien haben wir über Silvester ein französisches Pärchen kennengelernt, die im Sommer nach Montreal ausgewandert sind. Da wir zu dem Zeitpunkt noch kein Rückflugticket hatten, haben wir unseren Rückflug kurzerhand von Vancouver über Montreal gebucht.

Fünf Stunden Flug später landen wir in Montreal und steigen in ein Taxi. Der Fahrer spricht, wie nicht ganz erwartet, NUR französisch. Geil, man ist in Kanada und kommt mit Englisch nicht weiter. Man lernt halt immer dazu. Die „Hand-und-Fuß-Sprache“ ignoriert er arroganterweise und so können wir nur hoffen, dass das Taxameter nicht bei 8000 Mark stehenbleibt.

Unsere Adresse für unsere erste Übernachtung findet der Fahrer dann erfreulicherweise doch und so lernen wir Freddy kennen, der sein privates Zimmer über Airbnb vermietet. Die Wohnung liegt in einem schönen Viertel und erinnert an die Hamburger Schanze. Heute geht aber bei uns nicht mehr viel und so holen wir uns was zu essen (der Herr am Bistro kann auch kein Englisch...) und verziehen uns auf unser Zimmer – reicht für heute.

auf Balkonien bei Freddy

Raus aus dem Traum

03Aug2014

Die letzten Tage in den Rockies sind gezählt und so befinden wir uns auf dem Rückweg Richtung Vancouver. Vorbei an Orten wie Golden, der alles andere als „golden“ ist, aber dafür ein klasse Diner mit leckeren Hamburgern hat. Sobald man die Rocky Mountains verlässt, hat man das Gefühl alles sieht so kahl aus. Das liegt wahrscheinlich daran, dass in den Bergen alles im Überfluss vorhanden ist, was zumindest die Natur und Tierwelt betrifft. Die Rockies sind an Naturschönheit bzw. Berglandschaft nicht zu übertreffen. Zumindest kann man sich nicht vorstellen, dass es in anderen Gebirgen schöner sein kann...

Mit Wehmut erreichen wir die Hektik der Großstadt, wir fahren mehrere Stunden durch bebaute Randgebiete, machen noch einmal einen kurzen Zwischenstopp in einer Mall (hallo Konsum) und finden doch recht direkt unser Hotel, dass sich in der Nähe des Flughafens befindet. Ganz in der Nähe soll sich auch die Abgabestation für unseren Leihwagen befinden, leider kann unser Navigationsgerät die Straße nicht finden. Schon blöd, wenn die Autovermietung einem ein Navi aushändigt, das die eigenen Adressen ihrer Standorte nicht wiederfindet. Nach einigem Hin und Her im Verkehrschaos helfen uns die netten Tankstellenmitarbeiter aus und so kommen wir doch an unser Ziel. Das Navi bekommen wir rückwirkend umsonst, es gibt noch Rabatt und zurück zum Hotel werden wir auch gefahren – Druck machen lohnt sich halt meistens und so ist der Service dann auch wieder hervorragend...

Yoho-Nationalpark

01Aug2014

Die Nacht im Auto war mal wieder ruhig und gemütlich. Noooot. Es waren jedoch keine Bären am Auto und so machen wir uns „frisch und ausgeschlafen“ auf den Weg in den Yoho Nationalpark. Dieser wurde uns auch vor einigen Tagen von dem schweizer Pärchen auf den Fahrrädern empfohlen. Hier befindet sich auch der zweithöchste Wasserfall Kanadas. Und nachdem wir von den Helmcken Falls so begeistert waren, sind die Erwartungen verständlicherweise hoch. Ein kurzer Spaziergang zum Wasserfall und wir sind – enttäuscht. Wir wissen nicht warum, aber Höhe und Größe ist wahrscheinlich nicht immer alles oder wir sind mittlerweile einfach nur abgestumpft. Kurzes Zwischenfazit in Sachen Wasserfall: Die Helmcken Falls sind die besten. Der Weg ist hier wohl spannender: auf dem Weg zum Wasserfall führt eine Straße, die an Enge kaum zu übertreffen ist. Eine Kurve ist so eng, dass hier ein Schild steht, auf dem erklärt bzw. abgebildet ist, dass Busse und größere Fahrzeuge vorwärts in die Kurve kommend, anschließend rückwärts herunter fahren müssen, da der Radius zu eng ist. Dieses Schauspiel können wir dann auch glücklicherweise miterleben, wie sich gleich zwei Reisebusse begegnen und sich hupend und wild mit den Händen gestikulierend verständigen, wer Vorfahrt hat und wer rückwärts wieder den Berg hochfahren muss.

Lake Emerald. Der berühmteste und schönste See im Yoho-Nationalpark. Auch hier: rappelvoller Parkplatz. Aber zum Glück greift wieder unsere Faustregel. Die Umrundung des Sees dauert ca. eine Stunde und was das heißt, kann man sich denken. Wir schauen quasi allein von hinten auf den türkis leuchtenden See. Den obligatorischen Cappuccino am Ende des Spaziergangs verkneifen wir uns, denn im Cafe am Anleger sitzen alle Besitzer und Mitfahrer der Autos.

Auf dem Parkplatz fährt Henning beim rückwärts Ausparken fast eine Frau an, aber was läuft sie auch mitten auf der Straße?!

Lake Emerald

Australier in Kanada

31Juli2014

Mit leicht schmerzenden Gelenken wachen wir auf und machen uns auf den Weg nach Canmore, um uns einen Kaffee und Frühstück zu holen. Nach fünf Minuten dann das: am Straßenrand entdeckt Tjorven einen Kojoten, der gerade dabei ist sein Frühstück in Form von totem Reh einzunehmen. Wir halten an und können gerade noch ein paar Fotos schießen, bevor er ins Dickicht verschwindet. Cool. Langsam haben wir alle Tiere gesehen, fehlen nur noch der Wolf, der Elch und der Bär....

Der Tag fängt also gut an und wir finden noch einen leckeren Bäcker, den Kaffee bekommen wir bei Tim Hortons umsonst (da unser Essen leider nicht verfügbar ist, gibt’s den Kaffee umsonst, Service 1++) und Duschen gibt’s auch für´n Appel und´n Ei in der Stadt.

Gut gestärkt und erfrischt geht’s zum Wandern in die Berge und später noch an den Lake Minnewanka (die Scherzkekse unter den Australiern nennen den See liebevoll „Mini-Wanker, die Übersetzung kann sich jeder selber ergoogeln...).

Und auf dem Rückweg vom Lake Minnewanka sehen wir dann tatsächlich noch Bergschafe bzw. Bighorn Sheeps in der Nähe eines Parkplatzes.

Die Zeit ist leider mal wieder sehr knapp und so müssen wir heute den Banff-Nationalpark verlassen, um in den Yoho-Nationalpark zu fahren. Soll auch schön sein.

Kojote Banff Bighorn Sheep

Banff

30Juli2014

Banff. Alles schicker, alles teurer. Der Ausflugsort für gut betuchte Touristen und Reisende, aber auch für Naturfreunde. Deswegen sind wir ja auch hier.

Wir verbringen aber den ersten Tag in der Stadt erst einmal im „Schlender-Modus“ – muss auch mal sein.

Da die Hotels mal wieder utopische Summen fordern, nehmen wir für unsere Übernachtung reiß aus und fahren in das 20 Kilometer entfernte Canmore. Früher ein Goldgräber- und Minenort, fährt man heute in Canmores Straßen entlang, könnte man denken, die Stadt besteht zu 90% aus Motels und Hotels und zu 10% aus Fast-Food-Läden. Wir finden etwas außerhalb einen ruhigen Platz am See zum Schlafen. Wobei das Wort „ruhig“ nach einer Weile eine andere Bedeutung findet. Drei Trucker haben sich nämlich mit ihren Gefährten ebenfalls auf der idyllischen Raststätte eingefunden und einer von ihnen lässt aus unerklärlichen Gründen die GANZE (!!!) Nacht den Motor laufen. Unfassbar, aber nach einer Weile gewöhnt man sich an das harmonische Vibrieren des Motors und schläft doch besser als gedacht. Man gewöhnt sich halt an alles, man darf sich nur nicht aufregen und sich immer bewusst machen wo man ist... Brrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrmmmmmm.......

Gewitter: kurz, aber knackig

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